14.02.20
Tickets Was es bedeuten soll. Neue Hebräische Dichtung in Berlin, Buchvorstellung und Lesung mit Gundula Schiffer, Adrian Kasnitz u.a. in Berlin

Was es bedeuten soll. Neue Hebräische Dichtung in Berlin Buchvorstellung und Lesung mit Gundula Schiffer, Adrian Kasnitz u.a. 14.02.20 in Berlin, Literaturhaus Lettrétage

Freitag 14.02.20
Einlass: 19:30, Beginn: 20:00
Literaturhaus Lettrétage, Mehringdamm 61, 10961 Berlin

Tickets zu Was es bedeuten soll. Neue Hebräische Dichtung in Berlin Berlin


Informationen

Buchvorstellung und Lesung mit Gundula Schiffer und Adrian Kasnitz


Die von Gundula Schiffer und Adrian Kasnitz aus dem Hebräischen übersetzte und herausgegebene Anthologie "Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland" (parasitenpresse) versammelt Texte von 13 in Deutschland lebenden, auf Hebräisch schreibenden Autor*innen.

Dass die jüdische und hebräische Kultur heute in Deutschland und Europa wieder pulsiert, ist ein Wunder. Und zwar eines, um das man sich kümmern muss. Tatsächlich schließt sich heute der Kreis und die modernhebräische Literatur kehrt dorthin zurück, wo sie gegen Mitte des 19. Jahrhunderts begann. Vornehmlich in osteuropäischen Metropolen wie Kaunas, Warschau oder Odessa, aber auch im Westen, etwa in Paris und London, wirkten damals die ersten modernhebräischen Schriftsteller, bevor sich diese Zentren mit der Staatsgründung nach Tel Aviv und Jerusalem verschoben. Aktuell liegt eines ihrer Hauptzentren wieder in Berlin. Hebräisch versteht sich hier als diasporische und kosmopolitische Sprache, eingewoben in ein transnationales, weltumspannendes, literarisches Netz. Die hier versammelten Gedichte wurden allesamt in Deutschland verfasst und bisher nicht ins Deutsche übersetzt. Bei den meisten handelt es sich auch im Original um bisher unveröffentlichte Texte.

Gundula Schiffer und Adrian Kasnitz stellen im Gespräch mit den Berliner Dichter*innen die Anthologie vor. Mit Texten von Ronen Altman Kaydar, Yael Dean Ben-Ivri, Tomer Dotan-Dreyfus, Asaf Dvori, Yemima Hadad, Zahava Khalfa, Admiel Kosman, Maya Kuperman, Tali Okavi, Loulou Omer, Gundula Schiffer, Mati Shemoelof und Michal Zamir.